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In meinem Artikel über Zielsetzung und Veränderung habe ich Ihnen eine einfaches Kochrezept vorgestellt, wie Sie einzelne Aspekte Ihres Lebens verändern können. Das gelingt dann am besten, wenn Sie das Sprichwort „Glaube versetzt Berge“ beherzigen. Dazu gehört Selbstvertrauen und Mut – und darum geht es in diesem Artikel.

Reisen Sie mit mir zurück in Ihre Kindheit. Als alles noch leicht und unbeschwert war. Als Sie das Gefühl hatten, alles erreichen zu können. Grenzen gab es keine, und Warnungen vor Gefahr haben wir in den Wind geschlagen. Dann kamen irgendwann die ersten Stoppschilder: „Du kannst doch nicht …“, „Hör auf zu, so komische Geschichten zu erzählen!“ oder „Das geht nicht, Du musst doch …“ – Ich hatte in meiner Kindheit sehr großes Glück, denn ich durfte mich ausprobieren und später zusammen mit meinen Schulkameraden meine Welt entdecken. Natürlich gab es Erziehung und Verbote. Geblieben ist Selbstvertrauen, Neugier und ein unerschütterlicher Optimismus. Wenn es Ihnen auch so geht, können Sie jetzt aufhören zu lesen.

Glaubenssätze verstehen

Das Sprichwort „Glaube versetzt Berge“ hat natürlich einen biblischen Ursprung. Doch die Bedeutung dieses Satzes für unser Leben ist viel weitreichender und völlig unabhängig von irgendeiner Religion. Denn als Kinder machen wir die Erfahrung, dass wir auf Eltern und Familie angewiesen sind, um zu überleben. Wir nehmen begierig alles auf, was uns gezeigt und erzählt wird.

Unterscheiden und bewerten können wir erst viel später, daher sind diese Prägungen so mächtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Prägungen sind, die uns begrenzen oder welche, die uns in der Entwicklung helfen. Entscheidend ist: Aus diesen Prägungen entstehen Glaubenssätze, die ins Unterbewusstsein sinken. Sie haben Macht über uns – so lange, bis wir sie uns bewusst machen und verändern.

Wir sind, was wir glauben, zu sein

Die Art und Weise wie Glaubenssätzen wirken ist identisch: Sie ziehen Menschen mit ähnlichen Glaubenssätzen an. Und sie beeinflussen unser Verhalten, so dass wir Erfahrungen machen, die zu unseren Glaubenssätzen passen. Und – ganz wichtig: Unsere Gefühle und Gefühlsäußerungen folgen unseren Glaubenssätzen. Wenn es Ihnen also schlecht geht und Ihre Motivation zu Wünschen übrig lässt, finden Sie heraus, welche Glaubenssätze hierfür verantwortlich sind.

Ein Beispiel aus der eigenen Erfahrung – das Ihnen wahrscheinlich bekannt vorkommt. Ich gehöre zu den Menschen mit einem hohen Anspruch an die Qualität der eigenen Arbeit. So weit, so gut – schwierig wird es dann, wenn ich diesen Anspruch auf mein Umfeld übertrage. Dann sind Konflikte und Missstimmungen unvermeidlich. Denn selbstverständlich hat jede(r) eine eigene Sicht auf die Welt und wird also meinen Erwartungen nicht entsprechen.

Wann immer ich also das Gefühl habe, dass es „nicht so läuft“, trete ich einen Schritt zurück und mache mir bewusst, dass jeder einzigartig ist und ganz eigene Talente, Ziele und Glaubenssätze hat. Das Annehmen und Voraussetzen habe ich mir abgewöhnt, statt dessen stelle ich Fragen und versuche, meine Teamkollegen bestmöglich zu verstehen.

Die eigenen Glaubenssätze erkennen

Wie kommen Sie nun den Glaubenssätzen auf die Spur? Das geht am besten, wenn Sie sich ein klares Bild darüber machen, welche Ziele Sie in Ihrem Leben erreichen wollen. Ich schlage Ihnen vor, dass Sie zu jedem Ihrer Ziele sich die folgenden Fragen beantworten:

  1. Ist das Ziel, das ich erreichen will, auch wert, erreicht zu werden? Warum?
  2. Ist es mir möglich, dieses Ziel zu erreichen?
  3. Was muss ich tun, um mein Ziel zu erreichen?
  4. Habe ich die Fähigkeiten, mein Ziel zu erreichen?
  5. Verdiene ich es, mein Ziel zu erreichen?

Diese Liste stammt von Robert Dilts, einem der Pioniere des NLP.

Wenn Sie die Ziele Ihres Lebensplanes durch diese Fragen konkretisieren, werden sich die Glaubenssätze offenbaren. Das gilt für positive wie negative Glaubenssätze. Auch hier wieder ein persönlicher Erfahrungswert. Auf meinem Lebensplan steht klar das Ziel, in die Sichtbarkeit zu kommen und als Speaker zu arbeiten. Eine wichtige (positive) Erfahrung ist ein technischer Vortrag, den ich vor vielen Jahren vor mehr als 800 Zuhörern gehalten habe und der damals sehr gut ankam. Der Glaubenssatz „Ich kann gut und verständlich präsentieren.“ ist also in meinem Feld und unterstützt die Erreichung meines Lebensziels.

Fazit und Ausblick

Es lohnt sich, Klarheit über die eigenen Glaubenssätze zu erlangen, denn besonders negative Prägungen kosten uns permanent Energie. Und sind eine verlässliche Quelle für schlechte Gefühle. Damit stehen sie natürlich dem persönlichen Erfolg im Weg. Mich selbst hat schon vor einigen Jahren die Arbeit mit Informationsfeldern „angetickt“ und fasziniert mich bis heute.

Wenn Sie ein Querdenker sind und neue Wege wagen möchten, lade ich Sie ein, die digitale Quantensteuerung kennen zu lernen. Gerne erläutere ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch, wie das funktioniert – und was Ihr Nutzen ist! Ich freue mich auf Sie!

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