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Siddhartha Gautama (Buddha)

Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.

Verzeihen im beruflichen Alltag? Das soll gehen? Und das bringt wirklich was? – Blicken Sie einmal zurück auf die vergangene Woche. Erinnern Sie sich an ein Meeting, das Sie mit schlechten Gefühlen verlassen haben? Oder eine Email, die Sie geärgert hat?

Mir geht es da wie Ihnen: Das kommt immer wieder vor. Wir ärgern uns über uns selbst – über Dinge, die wir nicht erledigt haben. Oder Begegnungen, mit denen wir hadern, frei nach dem Motto: „Wenn er dieses (nicht) gesagt hätte oder das (nicht) getan, wäre das viel besser gewesen.“

Und? Was bringt’s? Sie ahnen es schon: Nichts. Sie schaden sich nur selbst damit – und die schlechte Stimmung bleibt. Und überträgt sich auf andere. Wie ein lästiger Schnupfen.

Das können Sie ändern – dazu ist nur Ihre Entscheidung notwendig. Ein einfaches in Erinnerung rufen der Situation verbunden mit dem Satz „Ich verzeihe mir – und ich verzeihe Dir!“, das reicht schon.

Für die neue Woche wünsche ich Ihnen alles Gute – und vor allem die Bereitschaft und Kraft, sich selbst und anderen zu verzeihen.