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Ich erinnere mich gut an fast jede Sinnkrise, die ich in meiner IT Laufbahn hatte. Es sind immer dieselben Zutaten, die dazu führen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Die Klassiker: Zu viele Projekte oder zu wenig Ressourcen, umständliche Prozesse oder Entscheidungsstau. Das kenne ich, und das kennen Sie – und doch glaube ich, dass es einen anderen Faktor gibt, der noch wichtiger ist. Und das sind Sie selbst – oder besser: Ihre Einstellung.

Wenn wir Aufgaben übernehmen, tun wir das mit dem Anspruch an uns selbst, diese Aufgabe erfolgreich abzuschließen. Und natürlich möchten wir Anerkennung dafür. Doch nur in den wenigsten Fällen ist das ein „glatter Durchmarsch“, und Sie müssen gemeinsam mit Ihrem Team mit Informationsdefiziten, Motivationsproblemen und Eskalationen klar kommen. Das ist unser Job als IT Manager – so weit, so gut.

Kritisch wird es, wenn Sie das Gefühl dafür verlieren, welche Herausforderungen Sie selbst lösen können und welche nicht. Wenn Sie sich verantwortlich fühlen für Projekt-Rahmenbedingungen, für die Sie nichts können. Und wenn Sie sich für die Probleme oder ein Scheitern eines Projekts persönlich verantwortlich fühlen. Dann ist die Sinnkrise da und der Weg in den Burnout nicht mehr weit.

Doch sehen Sie genauer hin: Es gibt nur einen Menschen, der das Maß Ihrer Betroffenheit in Projekten bestimmt – und das sind Sie selbst. Und weil das so ist, liegt in der Problemursache auch der Schlüssel zur Lösung verborgen. Denn Sie sind nicht das Projekt. Und Sie bleiben Sie selbst, egal, wie das ausgeht. 

Wie Sie aus einer Sinnkrise herauskommen

Ihr erster Schritt aus der Sinnkrise und dem drohenden Burnout ist also eine klare Entscheidung. Etwa so:

„Ich tue als Projektleiter das beste, was ich vermag und mache die Probleme transparent, die außerhalb meiner Kompetenz liegen. Mit dieser Strategie schütze ich mein Team – und mich selbst.“

Sie werden feststellen, dass diese geänderte Einstellung sehr schnell Veränderungen im Außen nach sich zieht. Denn wann immer wir uns mit unseren Glaubenssätzen beschäftigen und neue festlegen, ändert sich unser Bewusstseinsfeld.

Natürlich bleibt klassisches PM Handwerk zu tun. Denn es ist und bleibt Ihre Aufgabe, die Projektsituation anzuschauen und zu sortieren, welche Probleme im Team gelöst werden können und wofür externe Entscheidung oder Unterstützung notwendig ist.

Meine eigene Erfahrung ist: Mit klaren Entscheidungen wie hier beispielhaft formuliert, wird Ihnen das um vieles leichter fallen.

Unterstützung gewünscht?

Gerne beleuchte ich gemeinsam mit Ihnen Ihre persönliche Situation und Ihre Projekte genauer. Und entwickele mit Ihnen gemeinsam neue Ideen.

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